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DOLMETSCHER – AGENTUR FÜR ÜBERSETZUNGEN UND DOLMETSCHDIENSTE – PROFESSIONELLE ÜBERSETZER UND DOLMETSCHER

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DOLMETSCHER

 

Wir verfügen über professionelle Konferenzdolmetscher für Simultan-, Konsekutiv- und Gesprächsdolmetschen.

Die drei verschiedenen Dolmetscharten unterscheiden sich wie folgt:

  1. Konsekutivdolmetschen: Der Dolmetscher sitzt neben den Rednern, notiert sich den Inhalt ihrer Beiträge, die mehrere Minuten dauern können, und gibt anschließend die Rede mit großer Genauigkeit wieder.

 

Diese Technik ist für Redesituationen geeignet, in denen Daten mitgeteilt werden und eine präzise Kommunikation wichtig ist, maximal drei Sprachen gesprochen werden und die Anzahl der Teilnehmer nicht zu hoch ist, wie z. B. im Falle von Interviews, Begehungen technischer Anlagen, diplomatischer Verhandlungen, Handelstreffen oder Pressekonferenzen. Sie wird auch für protokollarische Situationen eingesetzt, wie Trinksprüche, offizielle Essen oder Reden. Des Weiteren ist diese Technik empfehlenswert, wenn sich drei oder mehr Personen unterhalten.

  1. Gesprächsdolmetschen: Diese Technik ähnelt dem Konsekutivdolmetschen, aber der Dolmetscher notiert sich hier keine Gedächtnishilfen, so dass die Wiedergabe des Gesagten weniger präzise ist. Sie kommt normalerweise bei Verhandlungen zwischen zwei Personen zum Einsatz.

 

  1. Simultandolmetschen: Der Dolmetscher gibt den Referenten simultan zu dessen Rede wieder. Diese Technik wird normalerweise bei Konferenzen eingesetzt. Falls diese länger als zwei Stunden dauern, werden zwei Simultandolmetscher benötigt, da das Gesetz eine maximale Dolmetschzeit und festgelegte Pausen vorschreibt.

Für Versammlungen, Konferenzen und Seminare mit mehreren Sprachen, bei denen eine flüssige und unmittelbare Kommunikation benötigt wird, ist das Simultandolmetschen am geeignetsten, da das Gesagte augenblicklich für den Zuhörer gedolmetscht wird.

Der Simultandolmetscher befindet sich in einer schalldichten Kabine vor einem Mikrophon. Er hört sich die Rede des Referenten über Kopfhörer an und dolmetscht sie in Echtzeit für die Delegierten, die ihm über Kopfhörer zugeschaltet sind.

Für die Qualität der Dolmetschung ist die Zusammenarbeit mit den Organisatoren der Veranstaltung äußerst wichtig, da sie den Dolmetschern Dokumentationen, Referenzmaterialien oder Glossare zur Verfügung stellen können. Diese Zusammenarbeit ist unabdingbar, wenn bereits im Voraus bekannt ist, dass ein Dokument vorgelesen oder zitiert werden wird. In diesem Fall sollte für die Dolmetscher das Dokument zur Vorbereitung einsehbar sein.

In einer Kabine arbeitet ein Team von zwei Simultandolmetschern: Alle halbe Stunde wechseln sie sich ab, um der Ermüdung vorzubeugen, die der Kohärenz der Dolmetschung und der Dolmetschleistung schaden würde. Während einer der Dolmetscher die Rede wiedergibt, fungiert der zweite als „Kopilot“, d. h. Er recherchiert Terminologie, beschafft seinem Kollegen notwendige Dokumente, verlässt die Kabine, um mit den Veranstaltern über eventuelle Probleme oder benötigte Unterlagen zu sprechen etc. Aus diesen Gründen sollte der Simultandolmetscher niemals, es sei denn im Falle sehr kurzer Versammlungen (höchstens 40 min), allein arbeiten.

Bei mehrsprachigen Konferenzen ist es wichtig, das Risiko von Missverständnissen zu minimieren. Deswegen werden Dolmetscher beauftragt, die den Redner direkt verstehen und nicht die Dolmetschung eines anderen Dolmetschers in einer weiteren Sprache wiedergeben (sogenanntes Relais-Dolmetschen).

Um seine Aufgabe erfüllen zu können, muss der Dolmetscher neben guten Hörbedingungen eine komplette und direkte Sicht des Veranstaltungsraumes haben. Manchmal kann es nötig sein, auf Hilfsmittel zurückzugreifen, die die Sicht verbessern (Fernsehbildschirme), besonders wenn Folien und Dias auf eine Wand projiziert werden, die zu weit von den Dolmetschkabinen entfernt ist.

Normalerweise gibt es pro Kabine und Sprache zwei Dolmetscher. Für die Organisation des Dolmetschteams kommen verschiedene Systeme in Frage:

 

System der unidirektionalen Kabinen

Eine der wichtigsten Qualitätsgarantien beim Simultandolmetschen ist, dass der Dolmetscher immer in seine Muttersprache dolmetscht. Auf diese Weise hat er in Stresssituationen, die für diesen Beruf charakteristisch sind, mehr intuitive Lösungsmöglichkeiten, als wenn er in eine Fremdsprache dolmetschen würde.

Bei dem System der unidirektionalen Kabinen organisieren sich die Dolmetscher gemäß der beiden Voraussetzungen, dass eine Kabine für jede aktive Sprache zur Verfügung steht und in jeder Kabine mindestens zwei muttersprachliche Dolmetscher arbeiten. Dieses System erlaubt es, dass das Dolmetschen immer auf direktem Weg erfolgt.

cabinas puras

Schematische Darstellung des Systems der unidirektionalen Dolmetschkabinen. Die aktiven Sprachen sind Deutsch (D), Spanisch (ES), Englisch (EN) und Französisch (FR). Im vorliegenden Fall spricht der Redner auf Französisch.

Es gibt keinen Qualitätsverlust durch „Relais“-Faktoren (nicht die Originalrede sondern eine Dolmetschung dieser verdolmetschen), die im Falle des Systems gemischter Kabinen auftreten.

Es treten keine Folgefehler auf, da jeder Dolmetscher direkt aus der Originalsprache dolmetscht. Es ist leichter, mit dem Tempo des Redners Schritt zu halten.

Bei Vorträgen, Debatten etc. ist die Wartezeit zwischen den Äußerungen des Redners und der Version des Dolmetschers minimal.

Das System der unidirektionalen Dolmetschkabinen ist das einzig verlässliche, das nicht von externen Faktoren, weder menschlichen noch technischen, abhängt, die Fehlerquellen liefern können. Es ist das einzige System, das Qualität garantiert.

 

System der bidirektionalen Kabinen

Dieses alternative Organisationssystem des Teams der Simultandolmetscher scheint auf den ersten Blick rentabler zu sein, führt aber zu einer deutlich geringeren Qualität.

Eine Kabine dolmetscht die Originalsprache, die im Saal gesprochen wird, ins Spanische. Die übrigen Kabinen sind mit der ersten Kabine elektronisch verbunden und dolmetschen die spanische Version in die weiteren Fremdsprachen („Relais“).

cabinas mixtas

Schematische Darstellung des Systems der bidirektionalen Kabinen. Die aktiven Sprachen sind Spanisch (ES), Englisch (EN), Französisch (FR) und Deutsch (D). In dem vorliegenden Fall spricht der Redner auf Französisch.

Damit das Relais funktioniert, muss der Dolmetscher, der ausgehend von der Originalsprache arbeitet („Pivot“-Dolmetscher), den Ausgangskanal manuell ändern, wenn er von der Fremdsprache ins Spanische wechselt und umgekehrt. Im Falle eines technischen Ausfalls oder wenn der Dolmetscher das Umschalten des Kanals vergisst, wird das Relais unterbrochen und die anderen Dolmetscher bleiben stumm. Die Dolmetschung bleibt aus, bis der technische Fehler oder die Unachtsamkeit behoben wurde.

Falls der Pivot-Dolmetscher sich bei einem Konzept oder einer Zahl in der Ausgangssprache irrt, multipliziert sich dieser Fehler, da alle anderen Dolmetscher ihn in ihrer Wiedergabe übernehmen. Falls der Pivot-Dolmetscher nicht mit dem Tempo des Redners Schritt halten kann, werden die restlichen Dolmetscher gezwungen, ihr Tempo und somit die Informationsmenge ebenfalls zu reduzieren.

Die Dolmetscher, die in gemischten Kabinen arbeiten, arbeiten zweisprachig und benutzen deswegen ihre Muttersprache sowie eine Fremdsprache. So gut ihr Niveau in dieser Fremdsprache auch sein mag, so bleibt es immer unter dem Niveau, das sie in ihrer Muttersprache erreichen.

Die Dolmetscher, die in gemischten Kabinen arbeiten, haben normalerweise nicht Spanisch zur Muttersprache. Aus diesem Grunde ist das Relais-Spanisch, von dem ausgehend die restlichen Dolmetscher arbeiten, von geringerer Qualität.

Folglich wird oft von einem nicht muttersprachlichen Spanisch in weitere Fremdsprachen gedolmetscht, die eventuell auch nicht der Muttersprache des Dolmetschers entsprechen. An diesem Punkt hat sich die Qualität in allen Kabinen schon zweimal in Bezug auf die Originalsprache verschlechtert.

Die Wartezeit, die zwischen den Äußerungen des Redners und der Dolmetschung in sämtliche Sprachen vergeht, verlängert sich, da sie von der Dolmetschung ins Spanische abhängt. Diese Verzögerung ist sehr lästig, wenn z. B. Dias projiziert werden und der letzte Dolmetscher ein Dia kommentiert, das schon nicht mehr angezeigt wird, oder während einer Debatte, vor allem wenn es sich um eine Fernsehdebatte handelt.

 

Technische Aspekte des Simultandolmetschens

Welche Ausrüstung wird benötigt?

- von hoher Qualität und wenig Gewicht
- NICHT der Art, wie sie zum Musikhören benutzt wird oder wie sie Journalisten verwenden
- Audiofrequenzen von 125 – 12.500 Hz

 

Welches sind die Hauptkomponenten der Dolmetschkonsole?

 

 

Die Wichtigkeit der Tonqualität

 

Provinzen, in denen wir unsere Dolmetschdienste anbieten: Álava, Albacete, Alicante, Almería, Ávila, Badajoz, Baleares, Barcelona, Burgos, Cáceres, Cádiz, Castellón, Ciudad Real, Córdoba, La Coruña, Cuenca, Girona, Granada, Guadalajara, Guipúzcoa, Huelva, Huesca, Jaén, León, Lérida, La Rioja, Lugo, Madrid, Málaga, Murcia, Navarra, Orense, Asturias, Palencia, Las Palmas, Pontevedra, Salamanca, Tenerife, Cantabria, Segovia, Sevilla, Soria, Tarragona, Teruel, Toledo, Valencia, Valladolid, Vizcaya, Zamora, Zaragoza, Ceuta und Melilla.

Wir bieten unsere Dolmetschdienste auch im Ausland an.

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